Also merken: Hotel Seehof am Döllnitzsee.
Als Erstes betreten wir die Muldebrücke, erbaut von Daniel Pöppelmann, der auch in Dresden Baumeister war. Von hier können wir das ehemalige Augustinerkloster (heute
Übrigens, mein Magen hat schon die Kniekehlen erreicht, um das Café zu erreichen, müssen wir durch die ganze Stadt, denn es liegt am südlichen Ende von Grimma, an der alten Hängebrücke.
Warum meine Frau mich unbedingt mit durchgelaufenen Schuhen sehen will, wird mir ewig ein Rätsel bleiben. Mir bleibt nichts anderes übrig, als vor mich hinzumosern
Der Weg führt vorbei an der 1924 über die Molde gespannte Hängebrücke. Die 80 Meter lange Brücke wurde mehrmals durch Hochwasser beschädigt und ist im Moment gesperrt. Doch wir können von hier schon das Café Raffinesse und die Gattersburg sehen.
Vor dem Restaurant stehen feine Autos, wie BMW, Mercedes und so weiter. Im Restaurant finden sich eine Menge Anzugsträger. Oh, welch gehobene Klasse erwartet uns? Wir setzen uns auf die Terrasse und ich ahne schon mal Schlimmes. Die Speisekarte klingt wie das Hohelied der Kochkunst – ein Beispiel:
Vorspeisen
Warmer Ziegenfrischkäse mit Thymianhonig und Salatspitzen
Carpaccio vom Rind mit Trüffelvinaigrette, Parmesan und Rucola
Gebratene Jakobsmuscheln an Bärlauchrisotto
Vorspeisenauswahl „Raffinesse“ Warmer Ziegenfrischkäse, Serranoschinken, gebeizter Lachs, geschmorte Tomaten, Oliventapenade, Hummercremesuppe und Salatspitzen
Na, Reisefreunde des gehobenen Geldadels, das ist was für euch. Aber wir zwei armen Reisesäcke bestellen mutig des Tagesgericht für 6,90 €. Irgendwas Vermischtes mit Fisch. Und weil hier anscheinend Cola Light verpönt aber dafür Waldmeisterlimo in ist, nuckeln wir durch hübsche Strohhalme grüne Limo.
Allerdings, das Zeug schmeckte extrem gut. Daher sei allen, die es sich leisten können, das Raffinesse wärmsten empfohlen. http://www.cafe-raffinesse.de