Montag, 28.07.14
Bad Kreuznach steht für heute auf dem Programm. Der Bus hält direkt vorm Hotel und wir haben eine Touristenkarte bekommen, mit der wir kostenlos fahren dürfen. Daher nehmen wir den Bus.
Eine viertel Stunde später halten wir in Bad Kreuznach an der Galeria Kaufhof. Hier tobt voll das Leben, denn Bad Kreuznach ist Kurstadt mit etwa 150000 Einwohnern (plus Touristen).
Unser Ziel ist aber die Altstadt und der Kurpark. Die alten Römer liefen hier schon um 58 v. Chr. herum. Was kaum ein Tourist weiß: Bad Kreuznach ist das ältestes Radon-Sole-Bad der Welt.
Aber wieder zu uns, die wir die Altstadt erreicht haben. Marion zeigt mir die Brückenhäuser, auf der alten Nahebrücke. Sie sind das Wahrzeichen der Stadt. Hier, unterhalb der Brücke, machen wir ein Päuschen. Wir setzen uns in der Fritz Schirmbar an die Nahe und genießen die Sonne und eine Cola. Die nette Bedienung denkt sofort an Tobi und bringt Wasser. Das belohnen wir mit einen Tipp:
Fritz Schirmbar
http://www.braunundroethgastronomie.com/braun-roeth/fritz/info/
Eine Prise Salz ziehe ich mir am Sole- Freiluftzerstäuber im Kurpark rein. Für Wellnessfans gibt es übrigens das Bäderhaus mit 12 Saunen und 4000 qm Fläche.
Inmitten der Fußgängerzone macht Tobi sein Häufchen, das Marion leicht verärgert mit einer roten Kottüte aufnimmt und der Müllabfuhr übereignet. Falls Kreuznach eine Müllverbrennung hat, stinkt Tobi demnächst durch den Schornstein in den Himmel, hihi.
Dann erreichen wir das Salinental und meine schmerzenden Füße freuen sich auf 1,4 Kilometer Gradierwerke abklappern. Wenn wir das hinter uns haben, sind wir wieder in Bad Münster am Stein- Erbernburg, denn das Salinental zieht sich von Bad Kreuznach bis nach Bad Münster am Stein..
Das Wetter hat sich stetig verschlechtert und jetzt regnet es in Strömen. Donnergrollen zieht durch das Salinental.
Zwangsweise brechen wir dieSalinentallbesichtigung hier ab und fahren mit dem Bus wieder zurück zum Hotel. Meine Füße freuen sich.
Abendmenü einnehmen und dann wieder eine Weinprobe machen?
Okay!
Diesmal lockt uns das Weingut Jung in seine Straußwirtschaft.
Während wir den Geist des Weingottes in uns aufnehmen, erschallt plötzlich tiefes Bellen aus luftigen Höhen. Nach einem verärgerten Bacchus hört es sich, welch Glück nicht an, eher nach einer Bulldogge. Selbige steckt ihren Kopf aus einem kleinen viereckigen Loch in der Wand, direkt unter dem Terrassendach. Die Dogge gehört zur Gastwirtschaft und hat es irgendwie geschafft, ihren großen Kopf durch das kleine Loch in 3 Meter Höhe zu stecken, um Tobi zu begrüßen. Nach einer Weile verschwindet sie wieder.
Wir kaufen weinselig mal wieder zig Flaschen leckeren Wein – lieblich natürlich. Die holen wir aber erst morgen mit dem Auto ab.
Unser Tipp:
Weingut Jung ®
Burgstraße 15 -
55583 Bad Münster a.St.-Ebernburg
www.weingutjung.com
Auf Bacchus Schultern schwinge ich mich den Berg hinab zum Hotel. So schön abgefüllt kann mich der Verkehrslärm morgen sicher nicht wecken.